Ausbildungskonzept HSW e.G.

Ausbildungsziel

Die Ausbildung unserer Mitarbeiter stellt ein zentrales Thema im Unternehmen dar. Der Vorstand sieht
die Qualifizierung der einzelnen Gruppen, wie Auszubildende, Monteure und Führungskräfte als entscheidenden Wettbewerbsvorteil an. Für uns als zertifiziertes Unternehmen nach ISO 9001 ist die Qualität der Ausführung, aber auch das qualitativ hohe Niveau notwendiger kaufmännischer Verwaltungs-tätigkeiten, oberstes Gebot. Die Zufriedenheit der Kunden des Unternehmens ist Kern unserer unter-nehmerischen Tätigkeit.

1 Ausbildungsgruppen

1.1 Auszubildende

1.1.1 Auszubildende als Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung und Klimatechnik

3,5 – jährige Ausbildung
Schulische Ausbildung: OSZ Eisenhüttenstadt
Fachliche Ausbildung: Ausbildungszentrum der HWK Hennickendorf
Betriebliche Ausbildung: zugeordneter Leitmonteur auf den Bauvorhaben des Unternehmens

Den Auszubildenden wird eine Übernahmegarantie eingeräumt, wenn die Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen wurde und das Verhalten den gesetzten Normen des Unternehmens entspricht. Darüber hinaus wird zur tariflichen Vergütung eine praxisorientierte Leistungszulage gezahlt. Im Fall, dass der Notendurchschnitt überdurchschnittlich ist, vergüten wir diese mit einer weiteren Zulage für die theoretische Zulage. Grundlage ist der Tarifvertrag.

1.1.2 Auszubildende als Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

3,5 – jährige Ausbildung
Schulische Ausbildung: OSZ Frankfurt / Oder
Betriebliche Ausbildung: im Unternehmen

Den Auszubildenden wird eine Übernahmegarantie eingeräumt, wenn die Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen wurde und das Verhalten den gesetzten Normen des Unternehmens entspricht. Darüber hinaus wird zur tariflichen Vergütung eine praxisorientierte Leistungszulage gezahlt. Im Fall, dass der Notendurchschnitt überdurchschnittlich ist, vergüten wir diese mit einer weiteren Zulage für die theoretische Leistung. Grundlage ist der Tarifvertrag.

1.1.3 Duales Studium Bachelor of Engineering

4,5 – jährige Ausbildung/Studium

1. Jahr:
Schulische Ausbildung: OSZ Eisenhüttenstadt
Fachliche Ausbildung: Ausbildungszentrum der HWK Hennickendorf
Betriebliche Ausbildung: zugeordneter Leitmonteur auf den Bauvorhaben des Unternehmens

2. Jahr:
1.+2. Fachsemester an der Fachhochschule in Erfurt

3. Jahr:
3.+ 4. Fachsemester in Erfurt und ca. 15 Wochen Praktikum im Unternehmen

4. Jahr:
5. Fachsemester in Erfurt und Berufsschule sowie im Unternehmen tätig
Gesellenprüfung: Abschluss Anlagenmechaniker SHK
6. Fachsemester Lehrveranstaltung / Prüfung Fachhochschule Erfurt

4,5 Jahr:
7. Fachsemester Bachelorarbeit

1.2 Monteure

Im Rahmen der ISO – Zertifizierung wird ein jährlicher Schulungsplan erarbeitet, um zu sichern dass die Monteure auf dem neuesten Stand der Technik bleiben. So bildet ein besonderer Schwerpunkt die regelmäßige Qualifizierung der Servicemonteure. Der Wandel der bei den Kunden installierten Technik unterliegt einem stark schwankenden Produktrhythmus. Hier ist der Kontakt zur Industrie sehr wichtig, um stets diesem Rhythmus folgen zu können. Bei der Schulung der Monteure kommen die Impulse für die Themen sowohl von den Bauleitern durch ihre Erfahrungen auf den einzelnen Bauvorhaben, aber auch von den Monteuren selbst. Hier nutzt das Unternehmen die Angebote der Industrie, aber auch die des Fachverbandes Berlin-Brandenburg in Potsdam und der durch den Großhandel organisierten Schulungen. Zu besonderen Schwerpunktthemen, wie die Änderungen im Regelwerk, finden Inhouse-Schulungen statt. Ein besonderer Höhepunkt ist die jährliche Fahrt zur Industrie. Hier werden in enger Zusammenarbeit Werksbesuche mit Schulungsschwerpunkten organisiert und durchgeführt.

1.3 Führungskräfte

Die Qualifizierung der Führungskräfte ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Einerseits ist es wichtig, die technische und rechtliche Abwicklung von Bauvorhaben möglich zu machen, andererseits muss auf der Grundlage einer Karriereplanung der Fortbestand an gut ausgebildeten Führungskräften möglich sein. Hinzu kommen die Auflagen der einzelnen Zertifizierungsstellen und Medienträger. Dort sind mit unterschiedlichen Laufzeiten Zertifikate und Zulassungen zu erneuern. Diese bilden häufig die Grundlage für die Bewerbung und Abwicklung von Bauvorhaben.

2 Einstellungsanforderungen

2.1 Auszubildende

2.1.1 Auszubildende als Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung und Klimatechnik

Es sollte ein Abschluss der Realschule mit durchschnittlich befriedigenden Leistungen nachgewiesen werden (Bewerbung in der Regel mit dem Halbjahreszeugnis der 10. Klasse), oder in Aussicht gestellt sein. Voraussetzung ist in den Fächern Mathematik und Physik mindestens die Note 3. Es sollten Erfahrungen aus betrieblichen Praktika in der Branche vorhanden sein. Diese Praktika bietet das Unternehmen auch für die Schulen und im Rahmen der Ferientätigkeit an. Grundlage in der Bewerbungsphase bildet der bestandene Aufnahmetest, die Teilnahme am „Azubi-Camp“ und gegebenenfalls ein im Unternehmen durchgeführtes Praktikum.

2.1.2 Auszubildende als Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Es sollte ein Abschluss der Realschule mit guten Leistungen nachgewiesen werden (Bewerbung in der Regel mit dem Halbjahreszeugnis der 10. Klasse), oder in Aussicht gestellt sein. Voraussetzung ist in den Fächern Mathematik und Deutsch mindestens die Note 2-3. Es sollten Erfahrungen aus betrieblichen Praktika in der Branche vorhanden sein. Diese Praktika bietet das Unternehmen auch für die Schulen und im Rahmen der Ferientätigkeit an. Grundlage in der Bewerbungsphase bildet der bestandene Aufnahmetest, die Teilnahme am „Azubi-Camp“ und gegebenenfalls ein im Unternehmen durchgeführtes Praktikum.

2.1.3 Bachelor of Engineering

Es sollte ein gymnasialer Abschluss mit guten Leistungen nachgewiesen werden (Bewerbung in der Regel mit dem Halbjahreszeugnis der 12. Klasse). Voraussetzung ist der gymnasialer Abschluss und das bestandene Abitur. Es sollten Erfahrungen aus betrieblichen Praktika in der Branche vorhanden sein. Diese Praktika bietet das Unternehmen auch für die Schulen und im Rahmen der Ferientätigkeit an. Grundlage in der Bewerbungsphase bildet der bestandene Aufnahmetest, die Teilnahme am „Azubi-Camp“ und gegebenenfalls ein im Unternehmen durchgeführtes Praktikum.

2.2 Monteure

Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Anlagenmechaniker SHK. Die Eingruppierung erfolgt nach dem Abschluss, den Berufserfahrungen und den im Unternehmen nachgewiesenen Führungsqualitäten, entsprechend der im Tarifvertrag vorgegebenen Bewertungskriterien.

2.3 Führungskräfte

Ein für den Einsatz nachgewiesene Berufsausbildung als Facharbeiter, die Qualifizierung als Meister, Techniker, Bachelor oder Ingenieur. Für die kaufmännische Richtung ist ebenfalls der Facharbeiter Grundlage, dann eine nachgewiesene Qualifikation in die kaufmännische Richtung.

Grundlagen der Ausbildung

  • Jährlich aufgestellter Schulungsplan
  • Personalplanung für die einzelnen Hierarchieebenen
  • Langfristige Entwicklung von Führungskräften auf der Grundlage der vorhandenen Altersstruktur zur Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens

Besondere Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung

Die Gewinnung von Nachwuchs für die einzelnen Hierarchieebenen ist ein besonders anspruchsvoller Prozess. Er beginnt mit der Gewinnung von Nachwuchs für den gewerblichen und kaufmännischen Berufsabschluss. Hier arbeitet der Vorstand inzwischen mit 8 Schulen der Region zusammen. Höhepunkt ist das Azubi-Camp. Hier wird eine ganze Woche im Bundesleistungszentrum Kienbaum mit den Jugendlichen sowohl fachliche, als auch persönlichkeitsbildende Maßnahmen durchgeführt. Dort erfolgt die Auswahl der Auszubildenden für das jeweilige Ausbildungsjahr. Mit insgesamt 25 Jugendlichen der Jahrgangsstufe der 9. und 10. Klasse wird ein abwechslungsreiches Programm in Kienbaum selbst, der Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Hennickendorf, beim Großhandel und im Unternehmen absolviert. Die Jugendlichen der 9.Klasse werden das verbleibende Jahr der schulischen Ausbildung begleitet, mit ihnen werden Praktika durchgeführt und sie nehmen an allen Veranstaltungen des Unternehmens, wie Sommerfeste und Jahresabschlussveranstaltungen teil. So erfolgt ein hoher und frühzeitiger Grad der Bindung an das Unternehmen. Die Präsenz in den Verbänden und den Mittelstandsvereinen der Region ist es zu verdanken, dass trotz tariflichem Nachteil gegenüber den Berliner Betrieben der stabile Fortbestand des Unternehmens von der personellen Seite gesichert ist.